JULABO - Innovative Temperature Technology

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FAQ's - Häufig gestellte Fragen
 

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Produkten.     

1. Was ist Arbeitstemperaturbereich'?

2. Was ist Betriebstemperaturbereich?

3. Was ist Temperaturkonstanz?

4. Was ist Temperaturhomogenität?

5. Welche Vorteile bieten die leuchtenden Anzeigen von JULABO?

6. JULABO Spitzenprodukte beinhalten das VFD COMFORT-DISPLAY - was ist der Unterschied zu den anderen Displays?

7. Welche JULABO Geräte beinhalten interaktive Bedienerführung?

8. Was ist der Unterschied zwischen PID und ICC Temperaturregelung?

9. Was beinhalten die ‚TCF‘ Temperature Control Features?

10. Welche Aufgaben erfüllen die Pumpensysteme von JULABO?

11. Was ist bei der Verwendung der RS232 Schnittstelle zu beachten?

12. Welche Kältemittel werden bei JULABO eingesetzt?

13. Was bedeutet ‚ACC’ - Active Cooling Control?

14. Was bedeutet Proportional-Kälteleistungsregelung?

15. Welche VORTEILE bieten die JULABO Frühwarnsysteme (DBGM)?

16. Warum können die Temperatur-Warnmeldungen alternativ auf ‚Abschalten’ eingestellt werden?

17. Welchen Normen und Richtlinien entsprechen JULABO Geräte?

18. Was bedeutet die Klasseneinteilung nach DIN 12876-1 auf dem Typenschild?

19. Was bietet JULABO über DIN hinaus?

20. Was sind die zulässigen Umgebungsbedingungen für JULABO Geräte?

21. Welche Netzspannungen und Frequenzen sind zulässig?

22. Wie lange dauert die JULABO Gewährleistungszeit?

23. Was ist beim Anschluss eines externen Systems zu beachten?

24. Welche Vorteile bieten Metallschläuche?

25. Welche Temperierflüssigkeit sollte eingesetzt werden?

26. Sind Abkühl- und Aufheizzeiten bei Verwendung von JULABO Thermal kürzer als bei Wasser oder Alkohol?

27. Wie wird die erforderliche Kälte- oder Heizleistung berechnet?

28. Warum JULABO Ferndiagnose mit ‚BlackBox’-Funktion?

29. Warum werden bei manchen Thermostaten Druckpumpen und bei anderen Druck- und Saugpumpen eingesetzt?

30. Was bedeutet das CE-Zeichen?

31. Was ist der Unterschied zwischen Temperaturgenauigkeit und Temperaturkonstanz?

32. Bei welchen Umgebungsbedingungen werden die technischen Daten für JULABO Geräte ermittelt?

33. Aus welchen Materialien werden die Bäder hergestellt?

34. Was ist der Unterschied zwischen Pt100 Fühler und Thermofühler?

35. Was ist der Unterschied zwischen bestimmten Arten von Thermofühlern (J, K, R, S, T)?

36. Was bedeutet 'aktives' Kühlen über den gesamten Temperaturbereich? Welche Vorteile bietet es?

37. Welche Arten von Widerstandsfühlern sind mit JULABO Geräten kompatibel?

38. Wodurch kann die Temperaturregelung ; Temperaturübertragung zwischen einem Julabo Thermostat und einem angeschlossenen System verbessert werden?

39. Immer wenn sich der Kompressor der Kältemaschinen einschaltet geht der Thermostat in den Reset. Woran kann dies liegen?

40. Wie hoch muss ich die Hauptnetzabsicherung bei Julabo Geräten sein?

41. Was ist beim Einsatz von Badmedien in Kältemaschinen zu beachten?

42. Bei meinem neuen Kältebad erscheint beim Einschalten die Meldung: "Cerr", was kann ich tun?

43. Beim Aufheizen meines mit Öl gefüllten Bades wird nach einigen Minuten die Meldung "E 06" (Fühlerdifferenz-Alarm) angezeigt.

44. Mein Gerät aus der TOP TECH-Reihe (MP, MD, MV oder MW) zeigt unregelmäßig die Fehlermeldung "E 06", später sogar die Meldung "E 01".

45. Mein Gerät meldete einen Alarm. Um den Alarm zurückzusetzen habe ich das Gerät ein- und ausgeschaltet, trotzdem kommt nach dem Einschalten die gleiche Alarmmeldung sofort wieder.

46. Beim ersten Aufheizen meines THERMAL-Öles trat kurzzeitig etwas Öldampf aus dem Bad aus.

47. Welche Flüssigkeit kann für meine Anwendung empfohlen werden?

48. Wie ist die Druckbeständigkeit von den Julabo angebotenen Schläuchen?

49. Welche Vorteile bietet der Betrieb eines HT-Thermostaten mit einem C.U.-Kühler?



1. Was ist 'Arbeitstemperaturbereich'?
Das ist der Temperaturbereich innerhalb des Betriebstemperaturbereichs, der bei einer Umgebungstemperatur von +20 °C vom Thermostaten allein und ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln erreicht wird.

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2. Was ist Betriebstemperaturbereich?
Das ist der Temperaturbereich, der durch die Regelelektronik begrenzt ist. So kann z. B. der Arbeitstemperaturbereich bei Umwälzthermostaten mit Hilfsmitteln nach unten bis zum maximal angegebenen Betriebstemperaturbereich erweitert werden.

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3. Was ist Temperaturkonstanz?
Das ist der maximale Temperaturunterschied an einem Messpunkt im Thermostatenbad.

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4. Was ist Temperaturhomogenität?
Das ist der maximale Temperaturunterschied an verschiedenen Messpunkten im Thermostatenbad. Dieser ist vornehmlich bei Kalibrieraufgaben wichtig (Seite 38, 39). Bei allen JULABO Thermostaten weicht die Temperaturhomogenität nicht wesentlich von der Temperaturkonstanz ab. VISCO- und KALIBRIER-Thermostate weisen die beste Temperaturhomogenität auf.

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5. Welche Vorteile bieten die leuchtenden Anzeigen von JULABO?
Die LED-DISPLAYs bei JULABO Geräten sind aus größerer Entfernung und jedem Blickwinkel gut ablesbar. MULTI-DISPLAY (LED) bedeutet, dass nicht nur Ist- und Sollwerte, sondern die Werte für Über-/Untertemperatur-Warnung und für den Übertemperaturschutz sichtbar gemacht werden. Bei Thermostaten mit elektronisch einstellbarer Pumpenleistung kann die gewünschte Pumpenstufe, bei Schüttelwasserbädern die Schüttelfrequenz über das MULTI-DISPLAY zusätzlich angezeigt werden.

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6. JULABO Spitzenprodukte beinhalten das VFD COMFORT-DISPLAY. Was ist der Unterschied zu den anderen Displays?
Hier stehen noch mehr Leuchtkraft, Klarheit und Brillanz sowie eine noch einfachere Bedienerführung im Vordergrund! Einzigartig ist die Anzeige von drei Temperaturwerten gleichzeitig: Neben Ist- und Sollwert wird der externe Istwert permanent angezeigt. Außerdem ist die gewählte Pumpenstufe jederzeit über die integrierte Leuchtbalken-Anzeige sichtbar.

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7. Welche JULABO Geräte beinhalten interaktive Bedienerführung?
JULABO Thermostate der ‚HighTech’-Reihe, die hochdynamischen Temperiersysteme ‚Presto’ und ‚Forte HT’ sowie Programmregler LC6 beinhalten zusätzlich zur leuchtenden Anzeige ein 4-zeiliges hinterleuchtetes und interaktives LCD DIALOG-DISPLAY zur einfachsten Bedienerführung. Neben Ist- und Sollwert können z. B. die Regelart (intern/extern), die Heiz- oder Kälteleistung sowie externe Sollwertvorgaben angezeigt werden.

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8. Was ist der Unterschied zwischen PID und ICC Temperaturregelung?
Die JULABO PID1, PID2 und PID3-Regelungen haben fest eingestellte Regelparameter (Xp, Tn, Tv). Diese können bei PID2 und PID3 manuell verändert werden, um speziell bei Externbetrieb eine verbesserte Temperaturkonstanz zu erreichen.Die Spitze der Temperaturregelung repräsentiert die ICC (Intelligent Cascade Control) auf einzigartige Weise. ICC bietet perfektionierte Temperaturregelung, wobei die PID-Regelparameter der jeweiligen Anwendung automatisch und selbstoptimierend angepasst werden.

Die ICC-Temperaturregelung ist in den JULABO Thermostaten der ‚HighTech’-Reihe, bei hochdynamischen Temperiersystemen und beim Programmregler LC6 integriert.

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9. Was beinhalten die ‚TCF‘ Temperature Control Features?
a.) Bandbegrenzung: Mit dieser Funktion kann in der Betriebsart ‚externe Regelung‘ die Differenz zwischen interner und externer Temperatur auf frei wählbare Maximalwerte begrenzt werden. Vorteile sind: Schutz des Temperiergutes durch schonende Temperierung, Schutz von z. B. Glasreaktoren vor thermischen Spannungen.

b.) Dynamik: Wahlmöglichkeit zwischen aperiodischem und normalem PID-Verhalten bei interner Regelung:

Aperiodisch (Werkseinstellung): Etwas längere Zeit zum Erreichen der Solltemperatur durch perfekte Einregelung ohne Überschwinger.

Normal: Schnelles Erreichen der Solltemperatur, geringe Überschwinger. Dies gilt ebenso für Kältethermostate (Unterschwinger).

c.) Grenzwerteinstellungen: Die Begrenzungen ‚IntMax‘ und ‚IntMin‘ sind bei externer Regelung wirksam.

Es können starre Temperaturgrenzen (oben und unten) für die interne Badtemperatur festgelegt werden, die der Temperaturregler nicht über- oder unterschreiten kann.     Vorteile sind: Schutz der Temperierflüssigkeit vor Überhitzung; Einfrierschutz bei Verwendung von Wasser als Temperierflüssigkeit in Kältethermostaten; Schutz vor ungewollter Alarm-Abschaltung durch den Übertemperaturschutz.

d.) Co-Speed-Faktor: Dieser Parameter beeinflusst die Zeit zum Erreichen der Solltemperatur bei externer Regelung. Die Einregelzeiten werden mit Erhöhung des Co-Speed-Faktors kürzer, es kann jedoch zu Überschwingern kommen.

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10. Welche Aufgaben erfüllen die Pumpensysteme von JULABO?
JULABO verwendet Tauchpumpen, die über lange Zeiträume nahezu verschleißfrei arbeiten. Neben der internen Umwälzung der Temperierflüssigkeit besteht die Hauptaufgabe darin, Objekte oder Systeme permanent mit Temperierflüssigkeit in einem Pumpenkreislauf zu versorgen. Die Geräte der ‚Economy’- und ‚TopTech’-Reihe sowie JULABO Umlaufkühler beinhalten Druckpumpen verschiedener Leistungskategorien für geschlossene externe Systeme.                                                                                                                             Bei den Modellen MA und ME sowie bei ‚Presto’ ist die Pumpenleistung in Stufen elektronisch einstellbar.                                                                                             Alle Thermostate der ‚HighTech’-Reihe verfügen über Druck- und Saugpumpen, wobei die Pumpenleistung ebenfalls in Stufen elektronisch einstellbar ist. Mit diesen Pumpensystemen können größere Druck-, Saug- und Durchflussleistungen in geschlossenen oder offenen externen Systemen erzielt werden.                                     Bei angeschlossenen Glasapparaturen (Autoklaven, Reaktoren) besteht der Vorteil darin, dass der maximale Druck zur Vermeidung von Glasbruch angepasst wird.

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11. Was ist bei der Verwendung der RS232 Schnittstelle zu beachten?
Wichtig ist, dass ein Null-Modem-Kabel zur Kommunikation zwischen PC und dem JULABO Gerät eingesetzt wird. RS232-Schnittstellenkabel und USB Interface-Adapterkabel sind verfügbar.

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12. Welche Kältemittel werden bei JULABO eingesetzt?
Seit über 10 Jahren werden JULABO Kältegeräte mit umweltfreundlichen FCKW-freien Kältemitteln befüllt.

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13. Was bedeutet ‚ACC’ - Active Cooling Control?
Der ‚ACC’-Bereich ist der Arbeitstemperaturbereich, bei dem die Kältemaschine aktiv in Betrieb bleibt, solange Kälteleistung erwünscht oder erforderlich ist. Bei allen JULABO Geräten entspricht der Arbeitstemperaturbereich auch dem ‚ACC’-Bereich. Die Kälte-maschine kann somit auch bei höheren Temperaturen (z. B. +200 °C) für ein schnelles Abkühlen eingesetzt werden.

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14. Was bedeutet Proportional-Kälteleistungsregelung?
Bei Kältegeräten ohne Proportional-Kühlung wird die Kältemaschine entweder ein- oder ausgeschaltet. Das bedeutet, dass sie entweder mit 100 % oder 0 % Leistung arbeitet. Systeme mit Proportional-Kühlung haben ein spezielles elektronisches Ventil, das die Kälteleistung zwischen 0 % und 100 % automatisch steuern kann. Dies erlaubt eine genaue Regelung der benötigten Kälteleistung bei jeder Temperatur und spart gleichzeitig Energie.

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15. Welche VORTEILE bieten die JULABO Frühwarnsysteme (DBGM)?
Die Ursache für ein vorzeitiges Abschalten durch den Unterniveauschutz ist fehlende Temperierflüssigkeit! Temperierprozesse sollten unter normalen Umständen nicht unterbrochen werden, um größere Schäden zu vermeiden (z. B. beim Inkubieren im Thermostatenbad oder bei einer externen Temperierung in einem Reaktor). Das Frühwarnsystem für Unterniveau zeigt per Intervall-Signalton an, dass fehlende Temperierflüssigkeit nachgefüllt werden sollte. Darüber hinaus kann eine unerwünschte Veränderung der eingestellten Ist-Temperatur, z. B. durch exotherme Reaktion, erkannt und akustisch angezeigt werden. Zu diesem Zweck werden die Grenzwerte, z. B. 2 °C oberhalb und unterhalb der Isttemperatur über die Anzeige eingestellt. Sobald eine Warnung erfolgt, können Gegenmaßnahmen getroffen werden.

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16. Warum können die Temperatur-Warnmeldungen alternativ auf ‚Abschalten’ eingestellt werden?
Dies wird für besondere Anwendungen gewünscht, ist aber jederzeit wieder auf Warnfunktionen umschaltbar. Die Umschaltung auf Abschaltfunktion ist besonders im unteren Temperaturbereich beliebt, um diese als Untertemperaturschutz mit permanentem Signalton einzusetzen.

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17. Welchen Normen und Richtlinien entsprechen JULABO Geräte?
Alle JULABO Geräte haben selbstverständlich das CE-Prüfzeichen und entsprechen den sicherheitstechnischen Anforderungen. Folgende harmonisierte Normen werden eingehalten: EN 1050, EN 292, EN 61010, EN 60204, EN 563, EN 61326.

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18. Was bedeutet die Klasseneinteilung nach DIN 12876-1 auf dem Typenschild?
Begriffe und Klasseneinteilung sind in DIN 12876 festgelegt und geben Auskunft über die Anwendungen. JULABO Geräte sind in folgende Klassen eingeteilt:

Klasse I: (JULABO Kurzbezeichnung ‚S1’): Geräte in dieser Klasse sind mit fest eingestelltem Temperaturbegrenzer oder fest eingestelltem Unterniveauschutz ausgestattet. Die Geräte sind nur für den Betrieb mit nicht brennbaren Flüssigkeiten vorgesehen.

Klasse III: (JULABO Kurzbezeichnung ‚S3’): Geräte in dieser Klasse sind mit einstellbarem Übertemperaturschutz und zusätzlichem Unterniveauschutz ausgestattet. Die Geräte sind für den Betrieb mit brennbaren Flüssigkeiten geeignet.

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19. Was bietet JULABO über DIN hinaus?
• Der Übertemperaturschutz ist bei Thermostaten generell einstellbar, wird über eine leuchtende Anzeige (MULTI-DISPLAY LED bzw. VFD-DISPLAY) sichtbar gemacht und
kann jederzeit abgerufen werden.

• Neben einer optischen Anzeige ertönt ein akustischer, permanenter Signalton, sobald die eingestellte Übertemperatur oder ein unzulässiges Unterniveau der Temperierflüssigkeit
erreicht wird.

• Die bei JULABO Geräten integrierte Fühlerdifferenzüberwachung schaltet das Gerät allpolig ab, falls die Differenz zwischen Arbeits- und Sicherheitsfühler mehr als 25 K beträgt. Die Abschaltung erfolgt auch dann, wenn einer der beiden Fühler defekt ist und ausgetauscht werden muss. Der Sicherheitsfühler wirkt zusätzlich als Trockengehschutz.

Weiterhin ist eine Plausibilitätskontrolle beider Fühler via Software permanent aktiv.

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20. Was sind die zulässigen Umgebungsbedingungen für JULABO Geräte?
Sämtliche JULABO Geräte können störungsfrei bei Umgebungstemperaturen zwischen +5 °C und +40 °C (max. +35 °C bei Tiefkälte-Thermostaten) betrieben werden. Als optimale Umgebungsbedingungen gelten eine Umgebungstemperatur von +20 °C und ca. 50 % relative Luftfeuchtigkeit.

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21. Welche Netzspannungen und Frequenzen sind zulässig?
Die für einen sicheren Betrieb zu verwendende Netzspannung und Netzfrequenz ist dem Typenschild des jeweiligen Gerätes zu entnehmen.

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22. Wie lange dauert die JULABO Gewährleistungszeit?
Für die einwandfreie Funktion der Geräte beträgt die Gewährleistungszeit 12 Monate. Mit der 1PLUS-Garantie erhält der Anwender eine kostenlose Verlängerung der Gewährleistung auf 24 Monate, begrenzt auf maximal 10.000 Betriebsstunden. Registrierung über         www.julabo.de genügt!

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23. Was ist beim Anschluss eines externen Systems zu beachten?
1. Schlauchleitungen zwischen Thermostat und externem System so kurz wie möglich halten und gegen Abrutschen sichern.

2. Schlauchleitungen, Anschlussverbindungen und externes System gut isolieren.

3. Die geeignete JULABO Temperierflüssigkeit verwenden.

4. Energieaustausch zwischen Thermostat und externem System optimieren (z. B. Verengungen im System vermeiden).

5. Bei Einsatz eines Externfühlers ist auf eine gute Ankopplung im System zu achten.

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24. Welche Vorteile bieten Metallschläuche?
Die flexiblen JULABO Metallschläuche sind fest mit dem Thermostaten und dem externen System verbunden. Ein Abrutschen der Schläuche ist ausgeschlossen. Durch die integrierte Isolierung werden Leistungsverluste reduziert.

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25. Welche Temperierflüssigkeit sollte eingesetzt werden?
JULABO empfiehlt für Arbeitstemperaturen bis +80 °C die Verwendung von deionisiertem Wasser. Destilliertes Wasser neigt dazu, Verbundstoffe aus Bauteilen aufzunehmen, was zu Korrosion führen kann.

Erweiterte Temperaturbereiche bieten die JULABO THERMAL-Temperierflüssigkeiten. Diese haben den Vorteil einer wesentlich geringeren spezifischen Wärmekapazität. Flammpunkt und Brennpunkt sind bei der Auswahl besonders zu beachten.

Insbesondere bei tiefen Temperaturen darf die in der Betriebsanleitung angegebene zulässige Viskosität nicht überschritten werden. Alkohole – z. B. Ethanol – sind wegen des sehr niedrigen Brennpunktes nur bedingt einsetzbar.

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26. Sind Abkühl- und Aufheizzeiten bei Verwendung von JULABO Thermal kürzer als bei Wasser oder Alkohol?
Die benötigte Kälte-/Heizleistung in Watt oder Kilowatt ist beim Einsatz von Silikonölen (THERMAL) wesentlich geringer. Somit werden schnellere Abkühl- und Aufheizzeiten erzielt. Grund dafür ist, dass THERMAL-Öle eine wesentlich geringere spezifische Wärmekapazität als Wasser und Alkohol haben.

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27. Wie wird die erforderliche Kälte- oder Heizleistung berechnet?
Folgende Formel kann zur zeitabhängigen Berechnung angewendet werden:

Q = (m * c* dT) / t
Q =
erforderliche Kälte-/Heizleistung in kW
m =
Materialmasse in kg
c =
spezifische Wärmekapazität (Wasser = 4,2 / Ethanol = 2,5 / Silikonöl = 1,8)
dT =
erforderlicher Temperaturunterschied in °C
t =
erwünschte Abkühl- bzw. Aufheizzeit in Sekunden

Zu beachten ist, dass sich das addierte Gesamtvolumen (Masse) zusammensetzt aus den Einzelvolumina wie z. B. das Volumen des Thermostaten, der Schlauchverbindungen, des Reaktormantels und des Reaktors.

Die obige einfache Berechnung der erforderlichen Leistung lässt Unterschiede des spezifischen Gewichts der Flüssigkeiten sowie leistungsmindernde Faktoren außer Acht. Leistungsverluste werden z. B. verursacht durch: Schläuche (Länge, Isolation), doppelwandige Gefäße/Reaktoren

(Material, Dicke, Fläche), hohe Umgebungstemperaturen, offene Applikationen (Oberfläche). Um eine ausreichende Kälte-/Heizleistung zur Verfügung zu stellen, sollte ein Sicherheitsfaktor von 20-30 % in die Kalkulation einbezogen werden.

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28. Warum JULABO Ferndiagnose mit ‚BlackBox’-Funktion?
Die NEUEN Thermostate mit RS232 Schnittstelle bieten eine besondere Funktion zur Unterstützung des Anwenders. Eine im Thermostaten integrierte ‚BlackBox’ läuft während des Betriebes unsichtbar im Hintergrund mit und zeichnet alle relevanten Daten der letzten 30 Minuten auf. Diese Daten können im Servicefall vom Gerät per Software ausgelesen und per E-Mail an JULABO geschickt werden. Anhand dieser Daten ist eine schnelle und kompetente Hilfestellung möglich. Die Software‚ EasyBlackBox’ ist als kostenloser Download auf www. julabo.de verfügbar.

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29. Warum werden bei manchen Thermostaten Druckpumpen und bei anderen Druck- und Saugpumpen eingesetzt?
Einige JULABO Thermostate (z. B. EC, MP und MD) haben eine Zentrifugalpumpe. Diese Pumpe entzieht dem Badgefäss Flüssigkeit und lässt sie extern zirkulieren. Ist kein externes System angeschlossen, kann die Pumpe auf interne Zirkulation eingestellt werden. Andere JULABO Thermostate (z. B. MW, HE, HD, HP, SD, SP, TD und TP) haben zwei Zentrifugalpumpen. Eine davon ist so aufgebaut, dass sie die Flüssigkeit des Badgefässes extern zirkulieren lässt; die andere wiederum ist so konstruiert, die Flüssigkeit vom externen System in das Badgefäss zirkulieren zu lassen. Mit anderen Worten: es gibt eine Druck- und eine Saugpumpe. Jede Pumpe hat eigene Leistungsdaten. Werden sie zusammen eingesetzt, werden noch höhere Durchflussmengen erzielt, als wenn jede Pumpe einzeln verwendet würde.

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30. Was bedeutet das CE-Zeichen?
Mit dem auf dem Gerät angebrachten CE- Zeichen bestätigt Julabo, dass die geltenden Richtlinien bezüglich der EMV- Vorschriften; und der elektrischen Sicherheit eingehalten werden. In Europa dürfen nur Geräte mit aufgebrachten CE- Zeichen in den Verkehr gebracht werden.

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31. Was ist der Unterschied zwischen Temperaturgenauigkeit und Temperaturkonstanz?
Die Temperaturgenauigkeit ist einfach gesagt die Abweichung zwischen einem gemessenen Temperatur- Wert und einem tatsächlichen Temperatur- Wert. Damit ist die Messgenauigkeit des Thermostaten gemeint. Die Temperaturkonstanz ist die maximale Abweichung von einem Temperatur-Nominalwert über ein bestimmte Zeit. Beide Werte werden ohne Thermische Last und im eingeschwungenen Zustand ermittelt.

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32. Bei welchen Umgebungsbedingungen werden die technischen Daten für JULABO Geräte ermittelt?
Alle JULABO Geräte werden bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 % getestet. Alle Katalogangaben beruhen auf den entsprechenden Ergebnissen.

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33. Aus welchen Materialien werden die Bäder hergestellt?
Edelstahl Werkstoff Nr.1.4301 ; AISI: 304 ; SS 2332; BS 304 S 15;
AFNOR Z6 CN 18.09

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34. Was ist der Unterschied zwischen Pt100 Fühler und Thermofühler?
Hier gibt es mehrere Unterschiede. Pt100 Fühler sind Platin- Widerstandsfühler, die genauer und stabiler als Thermofühler sind, aber generell einen kleineren Betriebstemperaturbereich aufweisen. Sie werden zur Temperaturmessung bei Julabo eingesetzt. Thermoelement- Fühler sind im Allgemeinen billiger und die Temperaturmessung erfolgt als Funktion von Spannung über den Verbund von zwei ungleichen Metallen.

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35. Was ist der Unterschied zwischen bestimmten Arten von Thermofühlern (J, K, R, S, T)?
Alle diese Thermofühler funktionieren auf die gleiche Weise. Einziger wirklicher Unterschied ist die Konstruktion und das Verhältnis Temperatur/Spannung. Die Konstruktion eines Thermofühlers erfordert die Verwendung von zwei ungleichen Metallen. Je nach verwendeten Metallen gibt es beträchtliche Abweichungen bei Temperaturbereich und Genauigkeit (sowie den Kosten).

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36. Was bedeutet 'aktives' Kühlen über den gesamten Temperaturbereich? Welche Vorteile bietet es?
Kühlen über den gesamten Temperaturbereich bedeutet ganz einfach, dass das Kältesystem in einem bestimmten Gerät über den gesamten Temperaturbereich, für den der Thermostat ausgelegt ist, arbeiten kann und wird. Viele Lieferanten beschränken die Funktion ihrer Kältesysteme auf niedrige Temperaturen, weil deren Kältebauteile bei hohen Temperaturen Schaden nehmen. JULABO Systeme mit Kühlung über den gesamten Temperaturbereich zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch bei Betrieb bei der Höchsttemperatur, für die der Thermostat ausgelegt ist, sicher funktionieren. Kühlen über den gesamten Temperaturbereich reduziert erheblich die Abkühlzeiten von hohen Temperaturen.

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37. Welche Arten von Widerstandsfühlern sind mit JULABO Geräten kompatibel?
100 Ohm Platin-Widerstandsfühler mit europäischem Alpha (Amerikanisches Alpha funktioniert auch, aber mit eingeschränkten Ergebnissen). Europäisches Alpha entspricht  DIN 00385.

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38. Wodurch kann die Temperaturregelung ; Temperaturübertragung zwischen einem Julabo Thermostat und einem angeschlossenen System verbessert werden?
1. Zuleitungen und externes System gut isolieren.
2. Die Rohrleitungen zwischen Thermostat und externem System so kurz wie möglich halten.
3. Die Viskosität des Wärmeträgers so klein wie möglich halten.
4. Für guten Wärmeträgeraustausch zwischen Thermostat und externem System sorgen
(hoher Durchfluss; keine Verengungen im Wärmeträgerweg; gute Ankopplung des
Temperaturfühlers im externen System).

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39. Immer wenn sich der Kompressor der Kältemaschinen einschaltet geht der Thermostat in den Reset. Woran kann dies liegen?
Dies deutet auf einen Einbruch der Versorgungsspannung in Folge einer nicht stabilen oder eines zu weichen Versorgungsspannungsnetzes hin. Kompressoren können beim Anlaufen kurzzeitig das 3 bis 5 fache des Nennstromes ziehen. Ist dann das Versorgungsspannungsnetz zu weich, so bricht die Versorgungsspannung ein, d.h. Sie sinkt unter die zulässigen Toleranzgrenzen. Ein absinken der Versorgungsspannung hat zur Folge das auch die Niederspannungsversorgung im Thermostaten absinkt. Die 5V Versorgungsspannung für den Resetbaustein sinkt unter die Toleranzgrenze und der Baustein löst einen Reset aus.

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40. Wie hoch muss ich die Hauptnetzabsicherung bei Julabo Geräten sein?
Die Grösse der Netzabsicherung ist abhängig vom jeweiligen Geräte-Typ. Die Netzabsicherung muss grösser der Stromaufnahme des Gerätes sein. Die Stromaufnahme des Julabo Gerätes ist dem Typenschild zu entnehmen. Bei Kältemaschinen ist zu Beachten, das diese kurzzeitig beim anlaufen des Kompressors bis zum 3....5 fachen des Nennstromes aufnehmen können.

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41. Was ist beim Einsatz von Badmedien in Kältemaschinen zu beachten?
Die Viskosität darf bei Tiefsttemperatur 30cst. nicht überschreiten. Das verwendete Badmedium darf nicht verwässert sein. Bei Verwendung von Badmedien mit höheren Viskositäten oder verwässertem Badmedien wird durch Verminderung der Kälteleistung im Bad die Tiefsttemperatur nicht erreicht. Die gerätespezifischen Daten werden unterhalb von +5°C Badtemperatur mit Ethanol (Reinheitsgrad min. 97%) erreicht.

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42. Bei meinem neuen Kältebad erscheint beim Einschalten die Meldung: "Cerr", was kann ich tun?
Sicher haben Sie beim Auspacken das Steuerkabel, das die Signalverbindung zwischen Thermostat und Kältebad herstellt, vergessen einzustecken. Das graue Steuerkabel mit zwei fünfpoligen Steckern ist zusammen mit den Schläuchen dem Gerät beigelegt.

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43. Beim Aufheizen meines mit Öl gefüllten Bades wird nach einigen Minuten die Meldung "E 06" (Fühlerdifferenz-Alarm) angezeigt.
Überprüfen Sie den angegeben Temperaturbereich des Öls. Wird ein Fremdöl eingesetzt, überprüfen Sie bitte die Viskosität der Flüssigkeit bei Raumtemperatur. Falls die kinematische Viskosität im Bereich 20°C bis 40°C den Wert von 30 mm2/s (30 cSt) überschreitet, ist die Pumpe des Gerätes überlastet. => Die von JULABO für Ihren Temperaturbereich empfohlenen THERMAL-Flüssigkeiten einsetzen. Beim Einsatz von Fremdölen erlischt der Garantieanspruch für das Gerät.

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44. Mein Gerät aus der TOP TECH-Reihe (MP, MD, MV oder MW) zeigt unregelmäßig die Fehlermeldung "E 06", später sogar die Meldung "E 01".
Überprüfen Sie die Höhe des Badniveaus, das Bad ist anscheinend zu niedrig befüllt. Dadurch detektiert der Niveauschalter kurzzeitig zu niedriges Niveau.

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45. Mein Gerät meldete einen Alarm. Um den Alarm zurückzusetzen habe ich das Gerät ein- und ausgeschaltet, trotzdem kommt nach dem Einschalten die gleiche Alarmmeldung sofort wieder.
Beim Rücksetzen sollten Sie nach dem Ausschalten mindesten fünf Sekunden warten bis Sie das Gerät am Netzschalter wieder einschalten. Durch diese Maßnahme wird der Alarmspeicher sicher gelöscht.

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46. Beim ersten Aufheizen meines THERMAL-Öles trat kurzzeitig etwas Öldampf aus dem Bad aus.
Sehr häufig treten bei den Badflüssigkeiten beim ersten Aufheizen leichtflüchtige Anteile als Gasphase aus den Flüssigkeiten aus. Das ist unbedenklich und tritt nur einmalig auf, dadurch ist die Flüssigkeit dann "entgast" und verhält sich von da an sehr ruhig.

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47. Welche Flüssigkeit kann für meine Anwendung empfohlen werden?
Die Empfehlungen in den Bedienungsanleitungen sind zu beachten. Abhängig vom Temperaturbereich wird die Flüssigkeit empfohlen.
 
- Im Bereich von +5°C bis +90°C kann Wasser verwendet werden.
- Bis zu –20°C kann auch ein Wasser-Glykol Gemisch (1x1) verwendet werden.
- Bei Verwendung von Silikonölen muss die max. Arbeitstemperatur mindestens 30°C unter dem Brennpunkt der Flüssigkeit liegen. Bei der min. Arbeitstemperatur muss die Viskosität des Öls bei <30Cst liegen. Abhängig von diesen Eigenschaften wird dann die geeignete Flüssigkeit ausgewählt.

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48. Wie ist die Druckbeständigkeit von den Julabo angebotenen Schläuchen?
Die Chloroprenschläuche (-20°C bis +120°C) sind für max. 0,8bar zulässig. Die Vitonschläuche (-50°C bis +200°C) sind für max. 0,8bar zulässig. Die 3-fach isolierten Metallschläuche (-100°C bis +350°C) sind für max. 3,8bar zulässig.

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49. Welche Vorteile bietet der Betrieb eines HT-Thermostaten mit einem C.U.-Kühler?
Mit Verwendung eines C.U. –Kühlers kann sehr schnell die Badtemperatur abgekühlt werden. Zusätzlich wird das benötigte Kühlwasser für die Kühlzone geregelt, d.h. es fliesst nur dann Kühlwasser wenn es benötigt wird.

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